Samstag, 7. Juli 2018

Espadrilles Sew Along Finale

Hallo,

hier wieder eine Meldung zum Espadrilles Sew Along. Wo ist denn Teil 3 fragt ihr euch. Ja irgendwie war ich in den vergangenen Wochen ziemlich eingespannt und wenn ich Zeit habe, bin ich zu platt zum Posten. Mit den Espadrilles ging es aber tritzdem immer ein wenig voran, die Stickerei war fertig dann die Schnittteile zusammengenäht und zu guter letzt auch die Stoffstücke auf die Sohle aufgenäht. leider habe ich hinterher festgestellt, daß eine Sticbreite von ca. 5mm noch immer zu eng ist, deshalb hat auch der 279cm lange Faden nicht für eine Umrundung gereicht ca.1,5 cm fehlen noch, da muß ich neu ansetzen. Der erste Schuh ist schon reichlich eine Woche fertig. Den nächsten muss ich nun auch mit eingen Stichen nähen, aber sollte es ein zweites Paar geben, dann wähle ich breitere Abstände. Auftrennen wollte ich nicht, weil die Sohle darunter leiden würde. Mit der Stickere bin ich sehr zufrieden, was mir bicht gefallt ist, daß der Schuh von der Ferse rutscht, da musste ein kleiner Gummi rein. meine Ferse ist doch rund und geht nich gerade nach oben, wie das Schnittteil. Wie funktioniert es bei euch rutschen sie auch vom Fuß?

Eine weitere Schwierigkeit war, daß der Qurfaden des Kammstichs immer nach unter rutschte an den Übergang zur Sohle, er blieb nicht oben, wie er sollte.

Nun noch die Fotos:
                               Hier sieht man das kleine Stück, für das der Faden nicht reichte.



Ich bedanke mich ganz herzlich bei Lisa für die schöne Sew Along Idee und verlinke nun noch auf den letzten Drücker zum Espadrilles Sew Along Finale.

lG Claudia

nochmal: Backlink

Dienstag, 19. Juni 2018

Espadrilles Sew Along - Teil 2 - Pläne und Probleme

Hallo liebe Blogleser,

heute nun Teil zwei des Espadrilles Sew Along mit dem Untertitel Pläne und Probleme. Was soll ich sagen, das mit den Problemen hat geklappt. :D

Den blauen Leinenstoff wollte ich ja besticken, dafür hab ich ein Ornament hergenommen und versucht, es mit Blaupapier auf den Stoff zu Übertragen, leider ohne Erfolg, ein weiterer Versuch mit Schneider-Kopierpapier blieb auch ohne Erfolg. Als nächstes versuchte ich es mit selbstgemachtem Kopierpapier ( Papier mit Bleistift von hinten beschichtet) damit konnte ich das Muster übertragen, aber es war auf dem dunklen Untergrund nur sehr schlecht zu erkennen. Auf gleiche Weise hab ich mir nochmal Kopierpapier hergestellt mit einem hellen Kreidestift. aber so richtig brauchbar war das Ergebnis auch nicht. Ich hatte nach den Versuchen keine Lust mehr auf das Ornament und werde den Stoff nun mit einem einfachen freihand aufgemalten Muster besticken.




Verlinkt zu Lalilly Herzileien - Espadrilles Sew Along - Teil 2

Montag, 11. Juni 2018

Espadrilles Sew Along

Hallo liebe Blog-Besucher,

es ist doch schlimm, ich kann einfach keinem Sew Along aus dem Weg gehen. Ich liebe es einfach. Obwohl ich schon oft nicht bis zu Ende durchgehalten hab, aber im Kopf wurden mindestens drei Teile genäht.  Zum diesjährigen Weihnachtskleid Sew Along war es mal umgedreht, ich habe nicht teilgenommen dafür aber ein Kleid zustande gebracht. Yeah! Leider noch immer unfotografiert.
Aber heute geht es um Espadrilles. Der Sommer ist da und ich habe online auch schon mit einigen Espis geliebäugelt, dann kam die Sew Along Ankündigung von Lisa und ich war gleich Feuer und Flamme. Wenn ich etwas finde, was man selber machen kann, mag ich es meist nicht mehr kaufen, da ist dann einfach die Lust da, sich kreativ daran auszutoben. Sohlen hatte ich zuerst hier in den Handarbeitsgeschäften gesucht, leider nicht da, oder nicht in meiner Größe, also online geordert. Nun liegen sie da. Als Material möchte ich für den Anfang Leinen nehmen, welches ich besticken möchte. Ich habe hier blauen Leinenstoff, aus dem ich mir bereits eine Shorts genäht habe, die ich sehr gern trage. Das würde doch dann gut zusammenpassen. Im Prinzip habe ich auch schon über Boucle-Stoff und Samt nachgedacht, aber das könnte wegen der Materialbeschaffenheit zur Herausforderung werden und so will ich doch lieber erstmal kleine Brötchen backen.



Im Netzt bin ich mal auf einen tollen Trick für gleichmäßige Handstiche  gestoßen, einfach zwei Markierungen auf den Finger der Hand malen, die das Werkstück hält. Die Markierungen zeigen den Abstand der Stiche an und so wird es schön gleichmäßig, wenn man sich nicht nur aufs Augenmaß verlassen möchte.

Mich würde auch noch interessieren, ob ihr plant, eure Espadrilles mit Innensohle aus Stoff zu fertigen.

Vielen Dank an Lisa für den schönen Sew Along, bei dem wir jede Woche mit neuen Informationen versorgt werden.




Samstag, 6. Januar 2018

Mein Start in ein produktives Jahr

Hallo,

Lisa von mein feenstaub hat sich für dieses Jahr vorgenommen, keine Kleidung zu shoppen und nur Selbstgenähtes der Gaderobe hinzuzufügen. Eigentlich kein neues Vorhaben so in der Hobbyschneiderszene. Sie berichtete davon auf Instagram und ihrem Blog und hat nun aufgrund der großen Resonanz eine Jahrescallenge #2018DIYdontBuy bzw. #2018nofastfashion für Nichtnäher gestartet. Es wird monatliche Themen geben.

Im Januar heist es:
Januar – ab jetzt! #2018DIYdontBuy – ich bin dabei! (oder wahlweise: #2018nofastfashion)
Erzähle im ersten Blogbeitrag über deine Antreiber, bei der Aktion #2018DIYdontBuy mitzumachen – warum ist es dir wichtig, ein Jahr auf Kaufen von Fast Fashion zu verzichten? Dann: Erzähle von dir und stell dich vor – warum ist dir das Thema ein Anliegen? Wie hast du dich zur Entscheidung durchringen können? Wie lange nähst du schon? Wie schätzt du dein Nählevel ein? Wo siehst du dich Ende des Jahres nähtechnisch? Was denkst du, wie sich deine Einstellung zu Konsum ändern wird?


Eigentlich war es für mich anfangs nicht so klar, ob ich da mitmachen will. An mir geht der Textilindustrie kein dicker Fisch verloren. Ich shoppe vergleichsweise wenig und dachte, daß es für mich keine Herausforderung sein wird. Ich trage Kleidung wirklich lange, aber es gibt halt auch die Fehlkäufe, die selten bis nie ausgeführt werden. Ich muss immer dara denken, wie ich über Oma geschmunzelt habe, wenn sie erwähnte, das Kleid hab ich damal zu deiner Jugendweihe getragen, was dann auch schon wieder 10 Jahre oder so her war. Inzwischen geht es mir selbst so. Ich habe den Rock vom Schulanfang meiner Tochter (18) immernoch im Schrank und würde ihn nach wie vor tragen. Hinzu kommt, daß ich im Beruf Arbeitskleidung trage. Meist sieht mich auf dem Weg vom Parkplatz bis zum Umkleideraum sowiso niemand. Eigentlich schade, wenn man ein schönes Outfit hat, aber der Bedarf an Kleidung ist auch geringer.
Aber zurück zur Herausforderung, vielleicht schätze ich es auch falsch ein und die Herausforderung wird größer als ich vermute. Kleidung kaufe ich oft, wenn ich ein Teil sehe, was mir wirklich sehr zusagt und ich mir sage, daß ich die Zeit nicht haben werde, etwas Ähnliches selbst zu nähen. Dann kaufe ich auch Kleidung für Anlässe weil ich mir es am Ende zeilich oder von den Fähigkeiten her nicht zutraue selbst zu nähen. Wobei ich mich auf Anlässe immer sehr freue, weil ich dann denke, dafür kannst du dir was Schönes nähen, und dann kommt die Angst, daß es nichts wird und ich kaufe sicherheitshalber etwas. Aber diese Hürde habe ich 2017 schon zweimal genommen.

Kleid für eine Hochzeit im Mai


Kleid für den Abiball meiner Tochter



Meine Vorhaben und Herausforderung die ich für mich bei dieser Aktion stelle werden sein:

  1. Endlich will ich mal meine Jerseyreste zu Unterhosen verarbeiten. Da brauch ich dringend mal neue. Und nun gibt es ja von Lisa auch ein schönes Tutorial für Stirnbänder, was ebenfalls eine gute Idee für Reste ist.
  2. Ich stelle mich meinen Ufos
  3. Ich brauche eine neue Handtasche Meine derzeitige trage ich schon mehrere Jahre, Februar 2014 hab ich sie genäht, es war das Adventskalender-Schnittmuster von Farbenmix.
  4. Shirts nähen für meine Tochter
  5. Meine Näh-Wünsche-Listen sichten und schauen, was ich davon noch umstzen möchte
  6. Stoffe vorwiegend aus dem Bestand zu verwenden
  7. hochwertige Basics fertigen, denn ich hab auch schon so manchen "Fummel" produziert, den ich nie wieder getragen habe, was ja auch nicht im Sinne von Slow Fashion ist. Aber etwas Lehrgeld bleibt nicht aus.
Ich hoffe, daß mir die ganze geballte und aufgelistete Vernuft jetzt nicht den Spaß am Näh-Hobby nimmt.
Und eine Frage bleibt zum Schluss: Ich brauche eine zweite vernünftige Jeans, ich hab nur eine, die ich immer trage. Entweder ich nehme einen Tag Urlaub, wenn sie auf der Leine hängt, begnüge mich mit einer ungeliebten Jeans, sehe Jeanshose nicht als Bestandteil dieser Callenge an oder versuche, eine Jeans zu nähen. Na mal sehen, was ich da mache.

Und nun verlinke ich diesen Beitrag zu Lisas Blog.

Seid lieb gegrüßt!

Donnerstag, 28. September 2017

heute wirds slimm ;)

Ein fröhliches Hallo in die Runde der Hobbynäherinnen,

heute rumse ich mit einem weiteren neuen Schnitt von Carina Sewera , dem Slimmy Shirt und Dress.
Hierbei handelt es sich um ein enganliegendes Hemdchen, Shirt oder Kleid. Das Shirt ist ein tolles Basic. Das Schnittmuster ist sehr vielseitig. Man kann natürlich die Ärmellänge variieren lassen, aber man kann sich auch verschiedene Varianten übereinander tragen, verziertes Hemdchen über Basicshirt, man kann mit elastischer Spitze arbeiten. Beim Probenähen sind jedenfalls sehr viele Modelle entstanden, da sich der Nähaufwand in Grenzen hält und man immer wieder auf neue Ideen kommt. Ebenso ist es natürlich ein Basic, von dem man nicht nur eins im Schrank haben möchte.
Ich habe zwei Modelle genäht aus dünnem sehr elastischen Strickstoff. Sie sind sich etwas ähnlich, aber der rosafarbene hat einen höheren Kunstfaseranteil und war preiswerter, der hellblaue ist von swafing, außen sehr flauschig und war etwas teurer, aber sehr angenehm zu tragen.
Das Probenähen hat wiedermal großen Spaß gemacht. Danke Carina, daß ich dabeisein durfte.

Das Ebook gibt es ab heute hier.














Und nun bis zum nächsten Mal, es liegt schon wieder etwas fast Fertiges neben meiner Nähmaschine.
Seid alle lieb gegrüßt.


Donnerstag, 7. September 2017

Luftiges und flatteriges Flare-Top

Hallo liebe Nähbegeisterte,

Wer kennt es nicht, im Sommer möchte man Tops tragen mit dünnen Trägerchen, aber wohin mit den BH-Trägern? Die zerstören irgendwie den Look. Irgendwann bin ich mal auf den Begriff "Trägerparty" gestoßen. Ich finde ihn witzig und er beschreibt  doch ganz gut, was da auf den Schultern oder am Rücken zu sehen ist.
Als ich vor drei Wochen dann den Probenähaufruf von Carina von Sewera Fashion
las für ein Top mit eingearbeitetem Bustier-Teil war ich sehr gespannt darauf, ob das auch bei mir mit etwas größerer Körbchengröße funktioniert und bewarb mich für das Probenähen.

Ich besitze schon seit ein paar Jahren ein Top, mit integriertem Bustier, aber das ist ein Neckholder Teil und wie die meisten gekauften Kleidungsstücke auf B-Körbchen zugeschnitten. Da bekomme ich beim Tragen sofort Nackenschmerzen.

Meine Flare Tops habe ich beide etwas kürzer genäht, als es das Schnittmuster vorsieht. Man kann das Top natürlich in jeder beliebigen Länge nähen und auch bei der Trägergestaltung sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Viele Vorschläge werden im E-Book vorgestellt. Ebenso beschreibt das E-Book, wie das Bustierteil auf die eigene Cup-Größe angepasst werden kann.

Das Top ist toll für den Sommer und Spätsommer und ich muß sagen, das Tragegefühl ist toll. Kein BH darunter und durch die Weite wunderbar luftig. Sogar mein Samt-Top war mir nicht zu heiß trotz des sonnigen Wetters vorige Woche.

Carinas Ebook könnt ihr hier kaufen.

So lange Rede..usw. Jetzt lass ich Bilder sprechen.







Da hab ich mir nun solche Mühe gegeben, mich hübsch gemacht, gepost und dabei auf Körperspannung geachtet, aber beim Ansehen der Bilder: ...argh! Die Hosenbeine sind unterschiedlich hochgeschoben.
Und nun schau ich mich noch ein wenig beim heutigen RUMS um und zeige da meine neuen Tops.

Vielen Dank, liebe Carina, daß ich probenähen durfte, das hat wirklich großen Spaß gemacht.




Mittwoch, 21. Juni 2017

Abendkleid nach Burda 3/2017

Hallo,

für den Abiball meiner Tochter habe ich mir ein Abendkleid genäht. Den Stoff, Taft mit Pailletten hab ich günstig auf dem Stoffmarkt gekauft. Da ich auch etwas spät dran war hatte ich dann nur noch 4 Tage Zeit. Aber man sagt ja, wenn es die letzte Minute nicht gäbe, würde nie etwas fertig werden. Zumindest auf mich trifft das häufig zu.
Der Schnitt ist Modell 110 aus Burda 3/17, ein Brautkleid. Ich wollte immer schon mal was mit Schleppe nähen. Dreimal am Abend stand da auch jemand drauf ;). Wie imme habe ich eine FBA gemacht, zum ersten Mal allerdings bei einem Schnitt mit Prinzessnähten.

Das Oberteil kann ich mir auch gut zu einem kürzeren Rockteil vorstellen. Ein paar kleine Anpassungen braucht es noch an den Trägern. Dazu hatte ich an dem Tag keine Zeit mehr.

Aber sonst bin ich sehr zufrieden, Abnäher und Teilungsnähte treffen gut aufeinander und auch sonst passt es gut.

Bildquelle: ww.burdastyle.de





Mit herzlichen Grüße geht das nun zum heutigen Me Made Mittwoch.

Mittwoch, 31. Mai 2017

heute ganz authentisch

Hallo,

schon ganz lange stand dieser Rock, den ich heute zeige auf meiner Nähwunschliste - Modell 121 aus der Burda 2/2014. Im Herbst (oder Ende Sommer) vorigen Jahres hab ich ihn dann endlich genäht. Den Stoff hab ich vom Stoffmarkt. Es war nur noch ein Reststück übrig. Da man schräg zuschneiden muss, brauchte ich natürlich etwas mehr als sonst für einen Rock. Aber es hat gereicht. Den Reißverschluss hab ich von  vorn nach hinten verlagert. Das gefällt mir besser.

Bildquelle: www.burdastyle.de






Seit Samstag trage ich ihn nun schon und er muss nun auch mal in die Wäsche, aber heute morgen, bevor ich ins Auto gestiegen bin, hab ich mich fix noch von meiner Tochter fotografieren lassen, also ganz authentisch heute mein Beitrag zum Me Made Mittwoch. Am Oberteil ist lediglich die Saumnaht selbst genäht. Ich hatte es mir ( noch zu DMark-Zeiten) als Leinen-Maxikleid gekauft und bis jetzt nie angezogen. Nun mach ich mir einfach ein Oberteil und einen Rock daraus.


Mittwoch, 17. Mai 2017

Hochzeitsgastkleid

Voriges Jahr dachte ich noch, es wäre doch schön, mal wieder auf einer Hochzeit eingeladen zu sein und ging im Geiste alle heiratsfähigen Verwandten durch. Als hätten meine Gedanken gewirkt, flatterte kurze Zeit später auch schon ein Brief in Haus, man möge sich doch den Termin im nächsten Jahr frei halten, wegen der geplanten Hochzeit. Einladung folgte später. Natürlich wollte ich ein schönes Kleid nähen, legte bei Pinterest auch ein entsprechendes Album an, mit Kleidern, die ich für festlich genug hielt. Und dann entschied ich mich für das Knotenkleid aus der Burda 4/16. Eigentlich wollte ich es so einfarbig nähen, wie das Model in der Zeitung, fand aber keinen passenden Stoff. Später hatte ich mir bei Stoff und Stil diesen Viskoseprint gekauft, der ursprünglich gar nicht für das Kleid gedacht war, aber dann fand ich ihn gut dafür. Bis zuletzt hatte ich Zweifel, ob das Kleid passen würde, denn die Seitennähte werden erst am Schluss geschlossen, deshalb ist eine Anprobe erst möglich, wenn das Kleid für eine Korrektur fast wieder ganz auseiandergenommen werden muss. Jedoch es passte perfekt, sogar der Rücken liegt an, obwohl ich da nichts geändert hatte, sonst muss ich die Rückenlänge immer etwas kürzen. Auch treffen alle Nähte und Abnäher aufeinander, der Reißverschluss ist unsichtbar (hatte mir extra den entsprechenden Nähfuß besorgt). Ich bin mit dem Kleid echt zufrieden, bis auf die Ausschnittkante, die kommt mir etwas schief vor.

Meine obligatorische Änderung, die ich von vornherein am Schnitt gemacht hatte, war eine FBA. Das war bei dem asymetrischen Schnitteil etwas knifflig. Darum hab ich mal Bilder davon gemacht.








Ich war mi anfangs auch unsicher, ob ein Kleid im Blumenprint festlich genug ist und hatte mir noch fix ein Alternativkleid im Netz bestellt. Aber meins fand ich schöner und habe es auch getragen.


zeig ich auch beim Me Made Mittwoch

Mittwoch, 12. April 2017

Burda Jacke oversize



Ein herzliches Hallo in die Nähbloggerwelt,

nach langer Zeit möchte ich bei meinem geliebten Me Made Mittwoch wieder mal etwas präsentieren. Ich hoffe, auch eine der Letzten in der Runde wird noch "besucht".
Der Schnitt 103 aus der Burda 11/15 hat mich von Anfang an gereizt. Im Herbst hab ich ihn dann endlich mal umgesetzt. Probehalber mit einem Fleecestoff, dessen Farbe mich im Stoffladen sofort ansprach. Anfangs sah es aus, als ob es ein Reinfall wird. Die Taschen entwickelten ein Eigenleben, die Jacke glich einem voluminösen, formlosen Sack. Aber ich habe mich bemüht und den gesamten Rand (Saum, Seiten und Kragenbeleg) komplett umlaufend von Hand genäht, auch die Taschen hab ich nach vorn in Form gelegt und fixiert. Nun hab ich eine sehr kuschlige Jacke, die ich momentan viel trage. Wie gesagt, genäht im Herbst, aber erst jetzt ist sie im Einsatz. Der Schalkragen gefällt mir nicht so (mag ich auch an anderen Kleidungsstücken nicht) denn das hat immer was von Bademantel. Allerdings wenn es windig wird, dann schützt er wirklich gut. Auf der russischen Burdaseite gibt es ein Nähbeispiel zu diesem Schnitt, da wurde mit Mantelstoff ein coole Oversizejacke kreiert. Die finde ich richtig toll, aber die Hobbyschneiderin hat den Schnitt dafür um einiges verschmälert. Das hab ich mir nicht getraut, da der Schnitt nicht so klassisch mit Vorderteil, Rückenteil, Ärmel aufgebaut ist, sondern etwas komplizierter. So und nun die Bilder:





Verlinkt zum heutigen Me Made Mittwoch

Sonntag, 22. Januar 2017

Ich habe fertig!


Yeah! Endlich ist mein Mantel fertig geworden. Noch mehr als über den Mantel selbst freue ich mich über die Tatsache, dieses Mammutprojekt endlich abgeschlossen zu haben.
Genäht habe ich diesen Dufflecoat aus der Burda 11/2011

Anfangs war ich mit dem schwarzen Mantelstoff nicht so ganz glücklich und hätte lieber eine andere Farbe gehabt, aber den Stoff hatte ich nun einmal da (irgendwann für einen Parka gekauft) und da es mein erster Mantel war, wollte ich lieber mit einem Stoff beginnen, an dem mein Herz nicht so hängt und der auch leicht wiederbeschaffbar wäre. Inzwischen finde ich das Schwarz ganz prima.

Laut Stilberatung zum Dufflecoat bin ich eigentlich der Antityp einer Person, die einen solchen Mantel tragen kann. Jung und mit wenig Oberweite sollte man sein um diesen Manteltyp tragen zu können. Ich also das Gegenteil davon noch dazu bin ich klein, also hallo ihr Riesentaschen und Riesenkapuze, verschluckt mich! Typberatungsresistent stürzte ich mich ins Mantelabenteuer.

Erstes Hindernis: stark überhängende Schultern, das sah blöd aus. Warum hab ich nicht eine Nummer kleiner genäht und eine FBA gemacht, wie sonst auch? Ok, Schulternaht gekürzt dadurch konnte ich die Ärmel nicht einhalten, weil das Armloch größer wurde.

Weitere Probleme: Die Kapuze ist wirklich riesig und dadurch sehr schwer. Der Mantel wird davon nach hinten gezogen. Als Futter hatte ich bereits einseitig satiniertes Steppfutter besorgt als ich dann während des Sew Alongs las, daß sich beidseitig satiniertes besser im Mantel bewegt. Auch hatte ich überlegt, ob ich das Ärmelfutter nochmal gegen ein dünnes ungestepptes austausche, weil es doch ziemlich dick und unförmig in dem Bereich ist, hab mich aber dann doch dafür entschieden, das Steppfutter zu lassen.

Jetzt zum Schluss hatte ich mir meine Knebelverschlüsse gebastelt um dann festzustellen, daß ich den Bereich, wo sie aufgenäht werden müssen mit bereits eingenähtem Futter nicht mehr unter die Maschine bekomme. Ich hab die Verschlüsse dann ohne Mantel gesteppt und später von Hand unsichtbar auf den Mantel genäht. Insgesamt hab ich viel mit Hand genäht auch geheftet und mit Heftfäden markirt.

Das Positive: Der Mantel ist wirklich sehr warm, insgesamt finde ich ihn gar nicht so schlecht und werde ihn auch tragen und in die vorderen Taschen würde glatt ein Tablet passen oder ein mittlerer Einkauf ;). Mit jeder Schwierigkeit habe ich Erfahrungen dazugewonnen.

So aber nun wirds Zeit für Beweisfotos:














So und nun freue ich mich, endlich neue Nähprojekte in Angriff nehmen zu können.

Aber jetz schnell noch zum Finale der Herzen des Mantel-Sew-Alongs auf dem Me Made Mittwoch-Blog, denn das Linktool schließt in wenigen Stunden. Somit hab ich diesen Sew Along doch noch erfolgreich beendet.

Und auch heute freue ich mich wieder, in meinen warmen Mantel schlüpfen zu können (meine anderen beiden gekauften Mäntel sind bei den Temperaturen wirklich  nicht für längere Aufenthalte an der frischen Luft, da blieb mir nur noch ein sehr alter superwarmer Parka ,mit kaputtem Reißverschluss) Und ehrlich, ich gefall mir im neuen Dufflecoat. Deshalb präsentiere ich mich auch gleich noch damit beim heutigen Me Made Mittwoch, den Dodo heute mit einem tollen Wax-Print-Rock und einer tollen Strickjacke anführt.

Mittwoch, 16. November 2016

WKSA und WMSA

Hallo,

ich werde heute beide Sew Alongs hier zusammenfassen. Leider habe ich meinen Mantel noch nicht fertig. Zeitweise kostete es viel Überwindung, den nächsten Nähschritt zu machen. ich hatte Sorge, ihn zu verpfuschen. Z.B. daß das Taschenfutter beim Aufnähen der Tasche an der Naht hervorlugt usw. Dann las ich auf dem MMM-Blog davon, daß das Steppfutter möglichst beidseitig satiniert sein sollte. Ahhhh!!! Hatte ich mir doch gerade ganz tolles dünnes und dennoch warmes (lt. Anbieter) Futter bestellt, aber das ist natürlich einseitig satiniert. Ich habe mich jedoch entschieden, es zu verwenden und hoffe das funktioniert. Desweiteren, wird die Bewegungsfalte im Futter beschrieben. Brauche ich die denn auch bei Steppfutter? Ich hab noch nie Steppfutter mit Falte gesehen. Auf jeden Fall möchte ich denMantel fertigstellen, noch bin ich motiviert. Aber etwas Hilfe bräuchte ich da mal: Auf dem Foto sieht man, wie weit die Schultern beim noch ungefütterten Mantel überhängen. Muss ich da Anpassungen vornehmen oder sieht das dann besser aus, wenn das futter und evtl. leichte Schulterpolster drin sind? Eigentlich habe ich keine große Lust, die mühsam eingenähten Ärmel wieder herauszutrennen. Ich kann aber auch nicht so breite Schultern zurechtpolstern, weil ich nicht so groß bin und ich mit dem Mantel sonst wie ein Kasten aussehe.

Hier mal Bilder vom Dilemma, bevor ich zu den Kleidern komme.




Nichtsdestotrotz möchte ich auch beim Weihnachtskleid mitmischen.

Rückblicke:

2014 dachte ich mir, ein Kleid mit Wasserfallausschnitt wäre toll. Das Material dafür war aber falsch gewählt, der Romanitjersey war viel zu fest und dick und hatte keinen schönen Fall, statt eines Wasserfalls hatte ich eine Berglandschaft auf dem Dekoltee. Inzwischen habe ich die kritische Stelle getrennt und könnte gut eine Schneiderpuppe gebrauchen, um den Ausschnitt glatt an die Ärmel zu stecken. Wasserfallausschnitte sind für mich nun erstmal gestrichen. :D


2015 plante ich dieses Burdamodell:
  Dabei blieb es leider auch. 


2016 soll nun endlich ein Kleid fertig werden.

Zu Auswahl stehen bei mir:

1.Burda Easy HW 2016 das Volantkleid 2C, das Muster hab ich schon auskopiert und ich denke, das es nicht zu schwierig wird.
2.Fashion Style 9/2016 das Leserinnen-Wunschmodell find ich klasse, bisschen 90er Jahre, aber keinen Plan, welchen Stoff ich nehmen könnte.



3.Burda Schnittmuster 6851. In das Kleid hab ich mich kürzlich verliebt, ich sah den Schnitt zufällig beim Sufen im Netz, wenige Tage später bin ich in den Stoffladen spaziert und musste es besorgen.


4.Burda easy HW 2014 das Kleid 4H welches ich schon 2014 gern nähen wollte
5.Burda 10/2016 Modell 117 das Latzkleid. Das hat mir von Anfang an gefallen. Einen Rolli dazu hab ich schon. Es gibt auch auf der russischen Burda-Seite schon sehr viele genähte Modelle nach diesem Schnitt. Allerdings hab ich Zweifel, ob der Schnitt zu mir passt, da ich doch etwas mehr Oberweite habe und das Kleid so ganz ohne Taillierung ist, könnte ich damit schnell zur Tonne mutieren.


So und nun verlinke ich meine niedergeschriebenen Pläne fix auf den Me Made Mittwoch Blog, wo viele Näherinnen wieder ganz der jährlichen WKSA-Tradition folgen, diesmal moderiert von Yvonet und Dodo.